Was ist Datenschutz überhaupt?

Mit dieser Lerneinheit möchten wir Ihnen zeigen, dass das Thema Datenschutz nicht so schwierig und komplex ist, wie Sie vielleicht befürchten.

Lassen Sie uns mit etwas Theorie zu den generellen Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) starten und dabei praxisorientiert die Abläufe im Büroalltag sowie die erforderliche Sorgfalt in Sachen Datenschutz näher betrachten. 

Datenschutz ist (primär) nicht der „allgemeine Schutz von Daten“.

Vielmehr verfolgt der Datenschutz das Ziel, dass jeder Mensch grundsätzlich selbst darüber entscheiden kann, wem wann welche seiner persönlichen Daten zugänglich gemacht werden.

Der Datenschutz soll somit in einer zunehmend computerisierten und vernetzten Informationsgesellschaft und der Tendenz zum “gläsernen Menschen” dem Ausufern staatlicher Überwachungsmaßnahmen (sog. Überwachungsstaat) sowie nichtstaatlicher Datenmonopole entgegenwirken.

Datenschutz wird als

  • Schutz vor einer missbräuchlichen Datenverarbeitung
  • als Schutz des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung
  • des vom Gesetz zugesicherten Persönlichkeitsrechts bei der Datenverarbeitung oder
  • dem Schutz der Privatsphäre

verstanden

Datenschutz ist nicht ein „allgemeiner Schutz von Daten“ – Datenschutz “will”, dass jeder Mensch grundsätzlich selbst darüber entscheiden kann, wem wann welche seiner persönlichen Daten zugänglich gemacht werden und was derjenige mit den Daten dieses Menschen tut.

Der Datenschutz soll in unserer computerisierten und vernetzten Informationsgesellschaft und mit der Tendenz zum “gläsernen Menschen” dem Ausufern staatlicher Überwachungsmaßnahmen (sog. Überwachungsstaat) sowie nichtstaatlicher Datenmonopole entgegenwirken.

Datenschutz ist der Schutz eines Menschen (dem sog. Betroffenen) vor einer missbräuchlichen Datenverarbeitung, als Schutz des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung, des vom Gesetz zugesicherten Persönlichkeitsrechts bei der Datenverarbeitung oder dem Schutz der Privatsphäre verstanden.